„Mir geht’s so guat“
(c) 2024 Gerald Puchne
…Kumm geh weida…
Wie i so durch de Gossn ziag und in de Gsichter schau,
Senk i lieber glei den Blick, im Mogn wird’s ma flau
De Leut de wirken so verhermt, haum sovü Frust im Blick!
Wos is denen über d´Leber grennt, gspian de überhaupt ka Glück
Aum Eck vurn sitzt der Musikant, der nur Imagine singt.
Seit jeher fehlt der F- Akkord, den er afoch überspringt
Die obligate Umfragentant: „host a bissal Zeit für mi?“,
„Na“ sog i. „Des interessiert mi ned, der Zug woat sicher ned auf mi“
Mir geht’s so guad, i loss mi heit ned oweziagn; ned unterkriagn
Mir geht’s so guad, du bist den gaunzn Tog scho drin in meiner Birn
Kaunn di nimma aussekriagn
I wechsel über d´ Stroßn weil beim Spar vurn ana kniat,
Dem Kieberer, dem is des wurscht, dass der Hund danebm friert
A junge Frau wü ihre Kinder von der Auslog dauneziagn,
De Gschroppm plärrn, de Mama schreit, täts am liebsten glei dawiagn
Mir geht’s so guad, …
Mir geht’s so guad, …
I foa jetzt ham zu dir, I foa jetzt ham zu dir
I foa jetzt ham zu dir – wü nurmehr ham zu dir
I foa jetzt ham zu dir, I foa jetzt ham zu dir
du bist den gaunzn Tog scho drin in meiner Birn
Unser Sommerhit. Obwohl- eigentlich spielt der ja im Winter. Man stelle sich vor- ein entnervter alter Grantler geht nach einem langen Tag im Büro durch die Kremser Gasse Richtung Bahnhof. Es ist Advent, es herrscht Gedränge, Hektik. Und alle wollen nur eines, dein hart verdientes Geld.