„I bring di wieder ham“
Deutscher Songtext (c) 2026 Gerald Puchner
Steig owa von dein´Thron, von allan wird nix entstehn
du muasst di scho bewegn
Merkst söwa, du steckst fest, doch es is jo so bequem
Du bist da Schlüssel zu dein´ Lebm
Und i, i bin do,
weu du brauchst mei Haund fia heit
Naa, verschwend ka Zeit
i bring di wieder ham
Loss ollas liegn und stehn, schau auf goa kan Foi mehr zruck
damit des nimma blendt
Merkst söwa, du vergehst, wennst nu länger bleibst
Du host es in de Händ
Und i, i bin do,
weu du brauchst mei Haund fia heit
Naa, verschwend ka Zeit
i bring di wieder ham
Dieser Song hat es als Teil eines kleinen aber feinen Akustiksets mit zwei Gitarren und Stimme zu Live-Ehren geschafft.
Er thematisiert Orientierungslosigkeit, emotionale Suche und das Gefühl des Verlorenseins. Den Verfall in eine Rastlosigkeit auf der Suche nach dem eigenen Ich, wenn man es denn verloren glaubt. Die wachsende Unfähigkeit, zu sich selbst oder seinem emotionalen Zuhause, seinem sicheren Ort zurückzufinden.
Jene depressive Abwärtsspirale zu verlassen scheint irgendwann unmöglich. Man benötigt Hilfe, doch fällt es unendlich schwer, Hilfe zuzulassen. Und findet man das Glück einer führenden Hand, muss man sehr viel hinter sich lassen. Man muss aufstehen und sich wegbewegen. Weitergehen. Daran scheitern sehr viele.