„Du bist so wunderbar“
Deutscher Songtext (c) 2026 Gerald Puchner
Du bist so wunderbar
Du bist so wunderbar für mi
Du bist so wunderbar für mi
Bist ollas wos i braucht hob und ollas wos i wü
Du bist so wunderbar für mi
Sovü Spaß und sovü Freid hob i durch di
Sovü Spaß und sovü Freid nur durch di -`s is wie im Traum, du bist
Mei Latern damit i ham find und Rückhalt bist fia mi
Mei Lebm mocht erst an Sinn, durch di
Seids ollas wos i braucht hob
Und Ihr seids – ollas wos i wü
Ihr seids so wunderbar
Ihr seids so wunderbar
Ihr seids so wunderbar
Für mi
Ist ein Liebeslied. Aber eigentlich ist es mehr. Es ist eine Hommage an das Leben. An das Echte und Wahrhaftige, an das Gute und Schöne. Es ist geradlinig und entwaffnend direkt. Es versteckt sich nicht. Vielleicht ist es sogar naiv.
Aber Naiv bedeutet ja im eigentlichen Sinne „kindlich“. Und wenn es um die Schönheit des Lebens geht und um bedingungslose Ehrlichkeit, auch wenn sie ein Stück weit verwundbar macht, will ich gerne ein bisschen kindlich geblieben sein.
Ganz bewusst ist es der Schlusspunkt im Konzert. Und wenn die Leute mit diesen Worten im Kopf und der wunderbaren Botschaft dieses Liedes im Bauch nach Hause fahren, wenn sie – entgegen Allem, das ihnen im Alltag dieses Gefühl zu verwehren vermag – ganz einfach wunderbar sein wollen und auch dürfen, genau dann habe ich geschafft, was ich unbedingt erreichen will. Und wenn ich während dieses Liedes in die Gesichter blicke, spüre ich dafür durchaus auch ein wenig Dankbarkeit.
Die Liebe für diese wunderbare Kugel, auf der wir kurzzeitig Quartier bezogen haben und für alles, das da kreucht und fleucht – diese Liebe, diese Akzeptanz und Wertschätzung beginnt mit der Liebe in uns und zu uns selbst.
Und Liebe brauchen wir in diesen Zeiten wie einen Bissen Brot.